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Fütterung

 Kurzfassung:

Im Offenstallpaddock auf einem speziell dafür hergerichtetem Bereich auf langen, breiten Raufen gutes, artenreiches, spät geschnittenes Pferdeheu, frei von JKK! Rund um die Uhr, immer zur freien Verfügung für die Pferde!

Abends füttert der Abenddienst die Herde gemeinsam (ohne Futterneid) das bereitgestellte Kraftfutter/Mineral aus Fressbeuteln, damit keine Futterreste im Paddock bleiben und jedes Herdenmitglied in Ruhe fressen kann.

Gras: Zur Weidesaison gehen die Pferde nach piniblem Anweiden halbtags auf die Koppeln. Wir haben massig Gras, riesige Weiden für wenige Pferde. Sie stehen folglich in aufgeblühtem, hohen Gras, was dadurch nicht so gestresst und fruktanarm ist. Die Weiden sind artenreich, frei von JKK und werden von uns gepflegt, immer das Ziel vor Augen, die perfekte Pferdeweide daraus zu machen. Je nach Saison sind sie auch mal nachts auf Koppel, im Winter bei Schnee geniessen sie die Grassuche unter'm Schnee, nur bei fruktanhohen Wetterlagen schränken wir die Grasfütterung dementsprechend ein, denn wir wollen ja das ganze Jahr über gesunde Pferde!

 

Detailliertere Beschreibung: 

Die Fütterung richtet sich nach dem natürlichen Fressverhalten der Pferde: mit nach unten geneigtem Kopf möglichst über den ganzen Tag verteilt viele kleine Portionen zu sich zu nehmen. Vorurteile, die Pferde würden fressen, bis sie platzen, sind totaler Humbug. Wenn die Pferde erst einmal verstanden haben, dass sie nicht mehr gierig schlingen müssen, dann gewöhnen sie sich endlich wieder ein normales Fressverhalten an. Sie haben dann keine erzwungenen Fresspausen mehr, die beim gallenblasenlosen Pferd leicht zu Magengeschwüren führen würden.

Den Pferden steht immer Raufutter zur freien Verfügung, rund um die Uhr, auch im Sommer zur Weidezeit. Das Raufutter besteht aus gutem, artenreichen, spät geschnittenen, langfaserigem, duftendem Pferdeheu.

Das Heu wird gefüttert in mehreren Heuraufen, die maximale Hygiene gewährleisten und den Pferden immer die nötige Ruhe gewährleisten beim Fressen, auch den Rangniederen.

Der Bereich des Heus kann von den Pferden nicht durch Kot und Urin verschmutzt werden, es liegt nicht am Boden, dadurch kann rund um die Uhr genügend Heu hingelegt werden, dass auch wirklich immer etwas zur Verfügung steht und die Pferde ihrem natürlichen Bedürfnis entsprechend den ganzen Tag über verteilt kleinste Portionen fressen gehen können. Wir haben keine erzwungenen Fresspausen, wodurch das gallenblasenlose Pferd Gefahr läuft, Magengeschwüre zu bekommen, die Zähne werden möglichst pferdetypisch genutzt und abgerieben und es kommt auch keine Verhaltensanomalie vor. 

Die Freßplätze sind gepflastert, um gleichzeitig den oft frequentierten Bereich gut und einfach bei jedem Wetter sauber zu halten zu können und nebenbei die Hufe zur hartem, leistungsfähigen Horn zu trainieren. Selbstverständlich haben wir akribisch darauf geachtet, dass jegliches Wasser sofort ablaufen kann, damit keine gefrorenen Eisflächen durch Pfützenbildung entstehen können.

 

Zusätzlich ist sogar 2 x täglich eine Kraft- und Mineralfuttergabe möglich. In den Wintermonaten füttern wir Obst und Gemüse bei (Möhren, Rote Beete, Äpfel, Bananen...), aber in unserem Paddock-Offenstallbereich finden die Pferde auch andere ungiftige Sträucher und Bäume (sogar Apfelbäume), an denen sie knabbern können. Unsere eigenen Pferde bekommen z.B. das Kräuterabo, wodurch sie das ganze Jahr hinüber immer angepasst die richtigen unterstützenden Kräuter bekommen, z.B. für den Fellwechsel, als Atemmischung im Winter usw., aber auch die Weiden sind artenvielfältig!

Bei Mehrbedarf durch Arbeitsleistung füttert der jeweilige Besitzer die Mehr-Portion nach dem Reiten selbst.Die frostsichere Selbsttränke im Stall!

Kraftfutter/ Mineralfutter usw. bringt jeder Pferdebesitzer sich selbst mit. Dadurch kann jeder genau das füttern, was er möchte, und individuelle Bedürfnisse, z.B. durch Zusatzmittel, Kräuter usw. können optimal berücksichtigt werden.  Die trockenen Komponenten werden schon portioniert, gemischt und in Plastikdosen bereitgestellt. Wir haben dafür eine kleine Futterkammer im Stall. Flüssige Komponenten, wie Öle, homöopathische Tropfen o.ä. (bei Bedarf natürlich auch Medikamente) werden direkt vor der Fütterung zugefügt!

Wasser ist den Pferden selbstverständlich jederzeit zugänglich. Und auch hierbei steht nicht nur lieblos eine dreckige Wanne irgendwo herum, nein, wir haben eine "Wasserstelle" am Stall, aber auch auf den Weiden sind für die frostfreien Monate Selbsttränken angeschlossen, damit den Pferden kein verdrecktes, mit Mückenlarven und Bakterien verunreinigtes, sondern immer frisches Wasser zur Verfügung steht! Ohne Durstphasen, in denen das Wasser fehlt! Im Winter sind im Stall beheizte Selbsttränken installiert, die von den Pferden gern angenommen werden. 

Am Rauhfutter-Fressplatz

 

Uns selbstverständlich gibt es in der Weidesaison Gras dazu. Die Grasmenge wird die ganze Saison über gleichmäßig gehalten, damit gar keine Verdauungsprobleme auftauchen können. Deswegen wird extrem schonend angeweidet und auch das Gras portioniert. Wir wollen dadurch vermeiden, dass die Pferde manche Zeit ganz viel saftiges Gras fressen und dann wieder ganz wenig super kurzes Gras + Grasnarbe. Dies wird, wie alles andere auch, von allen Gemeinschaftsmitgliedern zu gleichen Teilen getragen.

Seid gewiß, wir haben so viel Weidefläche, dass wir nie in Grasnot geraten werden! Denn wir haben 6 ha für höchstens 6 Pferde!

Die Pferde wollen ja auch mal wild herumtoben auf der Koppel - da braucht es schon ein weitläufiges Weideareal mit großer Spielwiese und Platz für ausgiebiges Herumtoben mit schnellen und auch gerne langen Galloppstrecken!

 

 

 Anweiden!

 

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